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Andreas Klamm Kandidat als Mitglied des Parteivorstandes in DIE LINKE

Als schwerbehinderter Mensch im Rollstuhl ist mir das Engagement für Teilhabe und Inklusion ein besonderes Anliegen

Berlin / Erfurt / Ludwigshafen am Rhein. 25. Oktober 2020. (mid). Andreas Klamm (52), Journalist, Krankenpfleger (Gesundheits- und Krankenpfleger), Musiker, Komponist, Musik- und Medien-Produzent kandidiert als Mitglied des Parteivorstandes in DIE LINKE in Erfurt.

Wie DIE LINKE am Samstag, 24, Oktober 2020 mitteilte, muss der Parteitag wegen Corona auf einen Tag verkürzt werden und findet voraussichtlich am Freitag, 30. Oktober 2020 in Erfurt statt. Beginn des Parteitages von DIE LINKE ist um 14.00 Uhr.

Andreas Klamm erklärt: “Als schwerbehinderter Mensch im Rollstuhl nach mehreren Unfällen seit 2014, ist mir das Engagement für Teilhabe, Inklusion, Chancengleichheit auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ein besonderes Anliegen. In diesem Sinne ist meine Kandidatur auch als Zeichen für aktive, politische Teilhabe zu verstehen und ich will im Parteivorstand künftig zeigen, dass auch behinderte und schwerbehinderte Menschen für soziale Sicherheit, Frieden, Freiheit, Dialog und Verständigung gut engagiert und wirkungsvoll sein können. Ich engagiere mich und wirke gegen jede Form von Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus, Klassismus und Antisemitismus.”

Der tägliche Kampf und die Engagements im Rollstuhl seien auch Kräfte-zehrend,. Oft gäbe es immer wieder neue Herausforderungen auch in Krisen-Zeiten wie Corona und den schweren, weltweiten Schäden in der Wirtschaft in ganz besonderer Weise zu bewältigen, so der Kandidat. Menschen, die sozial benachteiligt werden, wie Hartz 4-Empfänger, Grundsicherungs-Bezieher, behinderte, schwerbehinderte Menschen und geflüchtete Menschen hätten meist ungleich schwerer. Leider gäbe es allzu oft für besonders vulnerable Menschen keine finanziellen und keine ausreichende soziale Hilfen. Die Sorgen, Nöte und Ängste von rund 1,5 Millionen Menschen in der Veranstaltungs- und Event-Branche, im Hotel- und Gastgewerbe, die in der Corona Krise um ihre Jobs bangen, dürfe man ebensowenig vernachlässigen.

In und mit DIE LINKE könne man aktiv neu gestalten, damit alle Menschen ohne Ausnahme sozial und gemeinsam solidarisch aus der Krise kämen.

Andreas Klamm: “Vielleicht hilft im vielfältigen Engagement trotz Schwerbehinderung und Einschränkungen auch, dass mein Großvater mütterlicherseits, Hedi Sabaot, Französischer Offizier war und 1945 in Kaiserslautern stationiert im Dienst war. Da mein Großvater in Tunesien in Afrika geboren wurde, bringe ich von Geburt an, die Verbindung zwischen Afrika und Europa genetisch betrachtet mit und das mag wohl auch deutlich machen, aus welchen Gründen mir ein Engagement für Verständigung, Dialog, Frieden, Freiheit und allgemeine, universell, weltweit, gültige Menschenrechte ebenso wichtig ist, wie eine Vielzahl weiterer Anliegen.”

Andreas Klamm ist seit vielen Jahren aktiv für allgemeine und universelle Menschenrechte, Frieden, Freiheit und Verständigung engagiert und Buch-Autor von 12 veröffentlichten Büchern. Foto: mid

Aufgrund der Entwicklung zu Corona bietet Andreas Klamm, politische Diskutier- und Debatten-Sprechstunden an via Telefon, Telefon-Konferenz, Video-Konferenz, Ludwigshafen Tel. 0621 5867 8054 und einen Telegram Chat-Service, damit Menschen ohne gesundheitliche Gefahren sicher diskutieren, debattieren und sich frei informieren können (E-Mail: andreasklamm@hotmail.com)

Eine Kurz-Vorstellung zur Kandidatur von Andreas Klamm ist bei DIE LINKE im PDF-Format zu finden: https://www.die-linke.de/partei/parteistruktur/parteitag/erfurter-parteitag-2020/kandidaturen/mitglied-des-parteivorstandes/klamm-andreas

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Zugang zum Internet und zur Digitalisierung als Grundrecht in Deutschland

Zugang zum Internet und zur Digitalisierung als Grundrecht in Deutschland?

Stellen Sie sich bitte einmal vor, in Deutschland würde eine schlimme Pandemie wüten und die Menschen dahinraffen. Schulen und Online-Universitäten würden Online-Unterricht anbieten, Parteien und Vereine würden virtuelle Online-Mitgliedertreffen anbieten, Firmen würden Ihnen via Internet und mit Hilfe von Computern, Tele-Arbeit, Remote-Jobs bieten. Doch leider sind sie krank, behindert, schwerbehindert und Hartz4 und Grundsicherung erlauben Ihnen nicht einen der begehrten Telekom- O2- oder Vodafone-Verträge für 40,– Euro im Monat für halbwegs vernünftige Internet-Anschlüsse abzuschließen und zu kaufen. Aufgrund Ihres Schufa-Eintrags lehnen Telekom, O2, Vodafone leider einen Vertrag mit Ihnen ab und Ihnen bleibt bestenfalls nur noch Rauchzeichen aus der ländlichen Provinz zu geben, die natürlich kein Mensch sieht oder wahrnimmt. Es ist gut denkbar, dass Sie sich isoliert und abgehängt fühlen würden, denn Sie könnten noch nicht einmal online auf Ihr Bankkonto zugreifen. #Digitale Teilhabe sollte ein Grundrecht und ein Menschenrecht werden, glaube ich.

Warum?

Wenn wir uns in Richtung Digitalisierung bewegen wollen, um Vorteile der Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, dann sollte der Zugang & die Nutzung des Internets ein verbrieftes Grundrecht und Menschenrecht werden. Sonst droht die Diskriminierung und ative Besnachteiligung sowie eine schmerzvolle Schlechterstellung von Menschen, die sich Internet nicht leisten können.

Oder wollen wir in der Tat unmenschlich in Deutschland sein und rund 20 Millionen Menschen aus der virtuellen Gesellschaft und von der Teilhabe an Digitalisierung aufgrund fehlender finanzieller Mittel verstossen, ausgrenzen und ausschließen? Ich glaube viele Menschen wissen, wie wichtig soziale Sicherheit ist. Leider wagt sich kaum ein Mensch über soziale Sicherheit zu sprechen, obgleich wir alle wissen, dass ohne das “Zaubermittel” und “Wundermittel” Geld in ausreichender Form, die Teilhabe am Leben in Deutschland, vor allem die Teilhabe an einem Leben in Würde in Deutschland, in Europa und in der Welt nahezu unmöglich ist. Andreas Klamm (Tel. 0621 5867 8054, 23. September 2020)

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Ohne Geld ist Internet und Digitalisierung NICHT möglich

Ohne Geld ist Internet und Digitalisierung NICHT möglich. Leider gibt es Menschen sogar in Mannheim, Ludwigshafen, Speyer, die sich aufgrund von Hartz 4, Grundsicherung & aufgrund von Überschuldung keinen Internet-Anschluss für 40,– Euro pro Monat leisten können. An Teilhabe von Kommunikation & Digitalisierung ist hier nicht zu denken. Millionen Kinder, Jugendliche, Menschen in Hartz 4, Grundsicherung und behinderte und schwerbehinderte Menschen werden benachteiligt. Warum spricht kein Mensch mit diesen Menschen und warum spricht kein Mensch über diese Menschen? Arme, kranke, junge, alte, behinderte und schwerbehinderte Menschen haben leider keine Vertreter und keine Lobby in den Landtagen und ebenso wenig im Bundestag. Die Stimmen von Menschen in Not oder in schwerer Not werden nicht wahrgenommen und nicht gehört. Unter Teilhabe nach der U.N. Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 ein Bundesgesetz in Deutschland ist, kann man sich zumindest die reale und aktive Teilhabe benachteiligter und behinderter Menschen vorstellen. Davon sind wir in Deutschland leider sehr weit entfernt, wenige Monate vor den Landtagswahlen und vor der großen Bundestagswahl im Oktober 2021. Andreas Klamm (23. September 2020)

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